Erfahrungsbericht: Abschlussarbeit bei der Michael Koch GmbH

Mein Name ist Lena Brüggemann und ich bin seit 2007 Studentin der Technischen Redaktion an der Hochschule Karlsruhe.

Nach 6 Vorlesungssemester begann im Juni 2010 meine Suche nach einem passenden Thema für meine Bachelor's Thesis. Viele der Themen, die Unternehmen speziell als Thesis-Themen ausgeschrieben hatten, waren für mich recht uninteressant, da diese schon oft behandelt worden sind und nicht wirklich etwas Neues für mich darstellten.

Seit einiger Zeit war ich jedoch sehr begeistert dabei, mich in das Thema "Mobile Anwendungen" oder auch Apps einzulesen. Ich bin dann mit einem für den Studiengang sehr eigenen Thema auf meinen damaligen Professor Martin Schober zugegangen und wollte das Thema eigentlich im Auftrag der Hochschule verfassen. Herr Schober wies mich dann aber darauf hin, dass er ein Unternehmen kennt, das die Arbeit durchaus betreuen würde, trotz des ungewöhnlichen Themas und meiner bis dahin noch nicht sehr ausgereiften Programmierfähigkeiten.

Im Juni kam es dann zum ersten Termin mit Herrn Koch von der Michael Koch GmbH. Er zeigte sich sehr interessiert an der Thematik App und hatte gleich erste Vorstellungen, wie eine Koch-App aussehen könnte.

Froh darüber, ein Unternehmen gefunden zu haben, das sich wie ich für die neue "Mobile Apps"-Thematik interessiert, sagte ich auch direkt ein paar Tage später zu, die Abschlussarbeit bei der Michael Koch GmbH zu schreiben.

Im Januar 2011 ging es dann los mit der Arbeit "Konzeption und Umsetzung einer mobilen Web Anwendung und einer nativen Apple iPhone Anwendung für das Produkt Dynamischer Energiespeicher". Am Anfang stand, wie bei einer wissenschaftlichen Arbeit üblich, erst einmal die Recherche und Literaturfindung zum Thema, gleichzeitig habe ich auch erste Erläuterungen zum Produkt Dynamischer Energiespeicher (DES) bekommen.

An dieser Stelle möchte ich mich vor allem noch einmal bei Herrn Barth bedanken, der mein Physik- und Elektrotechnikwissen aufgefrischt hat und mir geduldig alle Fragen zu Abläufen innerhalb des DES erklärt hat, so dass die Basis geschaffen war, eine App für die Michael Koch GmbH zu entwickeln.

In den drei Monaten, in denen ich die Thesis verfasst und die Anwendung entwickelt habe, empfand ich die Zusammenarbeit mit der Koch GmbH, und vor allem mit Herrn Koch und Herr Barth als meinen Ansprechpartnern, als sehr angenehm. Ich hatte viele Freiheiten und mir wurde ein großes Grundvertrauen entgegen gebracht, da ich die App zum Großteil eigenverantwortlich entwickelt habe und es lediglich immer mal wieder kleinere Abstimmungsrunden gab.

Durch diese Freiheit bei der Entwicklung der App hatte ich auch tatsächlich die Möglichkeit, zu forschen. Ich konnte mir verschiedenen Entwicklungsansätze und Ausführungen ansehen und entscheiden, welche ich für richtig hielt, um die DES-App zu realisieren.  (Mehr Infos zur App gibt es unter bremsenergie.de)

Durch diese Gegebenheiten war die Thesis für mich mit einem sehr großen Lerneffekt verbunden, ich konnte mein Wissen ausbauen und vertiefen. Gleichzeitig konnte ich aber ein echtes Produkt entwickeln, das von einem Unternehmen eingesetzt wird.

Diese Verbindung von Forschung und Entwicklungserfahrung hätte ich bei einem anderen Unternehmen wahrscheinlich in meiner Thesis-Zeit nicht erlebt und bin deswegen sehr dankbar, dass die Michael Koch GmbH mir diese Chance gegeben hat.

Als Fazit zur meiner Zeit bei der Michael Koch GmbH kann ich nur sagen, dass ich es jederzeit wiederholen würde, falls sich die Möglichkeit ergeben würde.

Die Atmosphäre im Unternehmen ist sehr angenehm, die Bedingungen für das Schreiben einer Abschlussarbeit sind optimal, da das Unternehmen sich sehr interessiert an solche Forschungs- und Entwicklungsprojekten gezeigt hat. Man bekommt großes Vertrauen entgegengebracht und kann dadurch selbstständig und selbstverantwortlich arbeiten.

Lena Brüggemann

Verwendung von Cookies

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Wenn Sie auf dieser Seite weitersurfen, stimmen Sie zu, dass wir Cookies setzen dürfen.

Ich stimme zu