Erfahrungsbericht Bastian Stegmüller

Meine Ausbildung bei der Michael Koch GmbH habe ich im September 2016 begonnen. Etwa ein Jahr zuvor hatte ich mich dort um einen Ausbildungsplatz zum Industriekaufmann beworben. Nach dem Gruppengespräch schaffte ich es in die nächste Runde zum Einzelgespräch. Und danach kam die Zusage ganz schnell, worüber ich mich riesig freute.

Die Ausbildung zu Industriekaufleuten ist sehr abwechslungsreich und dauert in der Regel 3 Jahre. Während der Ausbildung durchläuft man alle Abteilungen eines Industriebetriebes. So hatte ich die Chance, alle Abteilungen der Michael Koch GmbH (Einkauf, Vertrieb, Auftragsabwicklung, Technik & Logistik, Entwicklung, Personal, Buchhaltung, Marketing und Assistenz der Geschäftsleitung) kennenzulernen. Pro Ausbildungsjahr war ich mindestens einmal in jeder Abteilung eingeteilt, was durch unsere internen Ausbildungspläne sichergestellt wird.

Zusätzlich zu den festgelegten Ausbildungsinhalten, konnte ich mich als Azubi in verschiedenen Projekten beweisen. Denn die Azubis hier im „Fabrikle“ dürfen selbstständig die Organisation des jährlichen Grillfestes und der gemeinsamen Weihnachtsfeier, sowie die Pflege der 3zu0-Homepage übernehmen. Auch der Auftritt auf Ausbildungsbörsen wird von den Azubis eigenständig geplant, vorbereitet und durchgeführt. Jeden Freitag findet die gemeinsame „Azubischulung“ statt. Dort werden alle Azubis durch unsere Ausbilder nach der sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung unternehmensbezogen geschult. Natürlich hat man hier auch die Chance ganz viele Fragen zu stellen, zur Ausbildung genauso wie zum Unternehmen.

Das duale System besteht aber nicht nur aus dem praktischen Teil im Betrieb, auch die Theorie in der Berufsschule gehört zur Ausbildung. Deshalb besuchte ich im Blockunterricht von jeweils zwei bis fünf Wochen die Handelslehranstalt in Bruchsal. Unterrichtet wurden dort die Fächer BWL, Steuerung und Kontrolle, Gesamtwirtschaft, Gemeinschaftskunde, Deutsch, Englisch und Religion. Nach einem Block Berufsschule war ich dann wieder vier bis acht Wochen im Betrieb und konnte das neu erlernte Wissen gleich in die Praxis umsetzen.

Die Michael Koch GmbH ist ein kleines, mittelständiges Unternehmen, bei dem Azubis gleich richtig mitarbeiten dürfen. Ich konnte während meiner Ausbildung ganz viel an Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein dazugewinnen, weil ich gefordert und gefördert wurde. Dabei stand ich nie ganz alleine da, denn durch das Patensystem im „Fabrikle“ bekam ich eine Patin bzw. später einen Paten zugeteilt, der für mich erster Ansprechpartner im Unternehmen war. Mit ihm konnte ich schulische genauso wie betriebliche Themen besprechen und er hatte immer ein offenes Ohr für mich.

Zum Ende der Ausbildung wird man dann in den Fächern Deutsch, BWL, STK, Gesamtwirtschaft und Gemeinschaftskunde schriftlich geprüft.Zusätzlich hat man die Möglichkeit durch eine Prüfung im Fach Englisch ein Zusatzzertifikat zu erwerben.Die mündliche Abschlussprüfung findet dann vor der IHK statt. Durch eine Präsentation und ein Fachgespräch über die zuvor ausgewählte Fachaufgabe zu einem betrieblichen Prozess wird der Auszubildende eine halbe Stunde geprüft. Ist die Prüfung bestanden, darf man sich Industriekaufmann/-frau nennen.

Die Ausbildung zum Industriekaufmann/-frau ist eine gute Grundlage zum Einstieg ins Berufsleben und gibt mir die Möglichkeit in allen kaufmännischen Berufsfeldern Fuß zu fassen. Wenn du jetzt Lust auf eine spannende und abwechslungsreiche Ausbildung bekommen hast, dann bewirb dich doch einfach bei uns!

Bastian Stegmüller